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Komposition 
Ein Hauch voll

Ein Hauch voll (2024)

Fünf Verästelungen zu Schubert 

Für die Schubertiade des Vokalensembles Zürich sind fünf komponierte ‘Verästelungen’ entstanden, welche dem Programm quasi einen zeitgenössischen Doppelgänger zur Seite stellen, der um das 11. Lied Frühlingstraum aus der Winterreise kreist: Einem wiederkehrenden Mantra gleich soll dort etwas anklingen, sich verdichten, wiede verschwimmen; gleich einer Erinnerung aus einem Traum, wie sie auch dem Schubertschen Original inhärent ist. In diesen musikalischen Stationen wird die Blume an der Fensterscheibe zum Vehikel für Fenster in die Vergangenheit, aber auch zur Vorahnung in eine noch unbekannte Zukunft. Das Motiv Wasser – initiiert von einer ebenfalls durch das Programm wandernden Liedfolge – steht hierfür als zentrale Metapher.



Schubert: Am Strome D 539
Haensler: I. ...und an den Fensterscheiben
Schubert: Auf dem Wasser zu singen D 774
Haensler: II. ...die Augen schliess ich wieder
Schubert: Ständchen D 920
Schubert: Nachthelle D 892
Haensler: III. ...und denke dem Traume nach
Schubert: Lied eines Schiffers an die Dioskuren D 360
Haensler: IV. ...wer malte die Blätter da
Haensler V. ...ihr lacht wohl über den Träumer
Schubert: Gesang der Geister über den Wassern D 714


Die fünf Intermezzi fliessen jeweils aus den vorangehenden Schubertliedern, hier in der folgenden Aufnahme als
One-Cut:



Audio: Live-Mitschnitt der UA, Vokalensemble Zürich, Leitung Peter Siegwart, 14.3.2025 




N° 02





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